Die Altstadt
Teltow
Die Altstadt Teltow bietet allerhand steingewordene
Historie. Sie ist die einzige, nahezu unverändert erhaltene Ackerbürgerstadt im
Randgebiet von Berlin.
Das Herz und Wahrzeichen der Altstadt ist die Andreaskirche.
Bis in das
12. Jahrhundert reichen ihre Ursprünge zurück. Nach dem
Stadtbrand von 1801 wurde der Innenraum unter dem berühmten Baumeister Karl
Friedrich Schinkel im klassizistischen und neugotischen Stil gestaltet. Diese
Ausstattung wurde 1910 von einem Brand vernichtet. Das Kirchenschiff erhielt
danach ein hölzernes Tonnengewölbe, das unter der flachen Kassettendecke
eingezogen wurde und bei Konzerten für eine angenehme Akustik sorgt. Das
Kruzifix sowie die Holzschnitzerei an Kanzel, Empore und Bänken kamen 1910 aus
Brixen.
Auf dem Marktplatz befindet sich das seit 1908 enthüllte
Denkmal für Ernst von Stubenrauch, der sich für den Bau des Teltow-Kanals stark
einsetzte. Im Amt war er in der Zeit vom August 1885 bis Januar 1908 tätig und
wurde damit zum bedeutendsten Landrat des Kreises Teltow.
Ein kultureller Treffpunkt der Stadt Teltow bildet seit 1996
das kommunale Bürgerhaus in der Ritterstraße 10. In dem Backsteinbau der
ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr hat heute inder oberen Etage die
Jugendkunstschule ihren Sitz. Für Vereins,- und Familienfeiern sowie andere
Veranstaltungen steht im unteren Teil
des Gebäudes ein Mehrzweckrauml für bis zu 60
Personen zur Verfügung.
Ein weiteres Kleinod der Teltower Altstadt bildet das Heimatmuseum im „Ältesten
Haus“ am Hohen Steinweg/ Ecke Alte Potsdamer Landstraße.
Heimatmuseum
Teltow
Das kulturgeschichtliche Museum Teltow hat der Heimatverein
Teltow e.V. eingerichtet und wird von ihm betreut.
Fast schon 300 Jahre steht das Ackerbürgerhaus im Hohen
Steinweg 13 und bietet, seit 1994 als Museum seinen Besuchern ein umfassendes
Spektrum historischer Stadtgeschichte.
Neben dem Stadtmodell um 1890, ergänzt durch das Diorama
„Teltower Marktszene“ um 1750 werden weitere außergewöhnliche
Ausstellungsstücke wie z.B. historischer Landschaftsgeräte wie dem Pflug, Egge,
Mähbinder oder Rübenschnitzer als auch bemerkenswerte Küchengeräte aus etwa 150
Jahren, u.v.m. gezeigt.
Interessante Einblicke über die Konstruktion des Hauses
erfährt man auf dem Dachboden, der von jeher als Schlafstube genutzt wurde.
Wollen Sie mehr über die Vergangenheit Teltows erfahren,
dann schauen Sie doch mal im Heimatmuseum vorbei.
Öffnungszeiten:
Sonntag von 13 bis 18 Uhr
von November bis März, 13 bis 17 Uhr
Oder für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung
Streichel- und Vogelzoo Teltow
Seit über 10 Jahren betreibt die Familie Lübeck den bei Groß
und Klein beliebten Zoo am Ende der Feldstraße in Teltow. Trotz mehrerer
Rückschläge in den vergangenen Jahren gelang es Annemarie und Horst Lübeck
immer wieder mit viel Einsatz und Aufopferung sowie vielfältiger Unterstützung
durch regionale Sponsoren den Betrieb des Zoos vor allem für die „kleinen
Besucher“ aufrechtzuerhalten und auszubauen. Das Verdient Anerkennung!
Über 350 Tiere haben dort inzwischen ein zu Hause. Dazu gehören
Papageien, Sittiche und andere Hühnervögel genauso wie zahlreiche Vierbeiner.
Erfreuen Sie Sich an Ponys, Esel, Wildschweinen, Ziegen,
Schafe, Hasen und auch an lustigen Affen.
Kutschfahrten, Ponyreiten oder Eselreiten, ein Spielplatz
mit Riesenbuddelkiste, Rutsche, Hüpfburg und Schaukel für die Kleinen sowie
eine Imbissversorgung runden das Freizeiterlebnis ab. Der Streichelzoo und
Vogelpark ist das ganze Jahr über ab 9 Uhr geöffnet und schließt je nach Jahreszeit
zwichen 16 und 19 Uhr.
Der Eintritt beträgt für Kinder 1,- € und für Erwachsene
2,- €.
Feldstraße 30a
14513 Teltow
Tel.: 03328/ 4 16 78
Fax: 03328/ 30 32 16
|