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Sehenswertes
Sehenswertes in Kleinmachnow
Kanal
Der Teltowkanal.
Bäketal, Hakeburg und Dorfkirche

Durch das Tal Stahnsdorf/ Kleinmachnow fließt die Bäke –das Telte-Fließ, einst hatte sie so viel Wasser, um das Rad einer Wassermühle, des heutigen historischen Hotel- und Restaurants „Bäkemühle“, zu drehen. Das Bäketal zeichnet sich aber auch durch seinen Naturreichtum aus, hier treffen wir auf zahlreich selten gewordene Tier- und Pflanzenarten.

Wilhelm von Hake, Gutsbesitzer von Kleinmachnow ließ den bekannten Baumeister David Gilly neben der Burg im historischen Zentrum Kleinmachnows, ein Herrenhaus errichten, welches so schön geworden war, dass es fortan als Schloss bezeichnet wurde. Ihr Bau wurde mit luftgetrockneten Lehmziegeln auf einem Feldsteinsockel 1796 bis 1800 errichtet und galt als größter Lehmbau in der Mark.

1906-1908 wurde auf dem Seeberg für Dietloff von Hake die neue Hakeburg gebaut, welche heute noch existiert. Die alte Hakeburg und das Schloss wurden 1943 durch englische Bomber zerstört. 1946 übereignete die sowjetische Militäradministration das Gelände der SED, die dort eine zentrale Parteischule einrichtete. Heute ist es eine Immobilie der Telekom.

Unter den Herren von Hake entstand 1597 und 1598 die Dorfkirche, welche einer der schönsten Kirchen, von Außen wie auch von Innen im Land Brandenburg ist.

Die Dorfkirche im Renaissancestil in unmittelbarer Nähe der „Bäkemühle“ entstand 1597 und 1598 unter dem Herren von Hake. Sie ist eine der schönsten Kirchen im Land Brandenburg und besticht durch Ihre wunderschönen Inneneinrichtung. In der Kirchhofsmauer ist ein Sühnekreuz eingelassen, welches an den Mord des königlichen Mundschenkes von Hake an Lenz von Schlabrendorff erinnern soll.

Mit dem Bau des Teltowkanals und der Schleuse um 1900 entwickelte sich Kleinmachnow von einem Gutsdorf zu einer Großgemeinde mit städtischen Ausmaßen.

Am 2. Juni 1906 eröffnete Kaiser Wilhelm II. die Schleuse von Kleinmachnow.

Eigentlich sollte der Teltowkanal nur als Entwässerungskanal dienen, doch mit seinem Bau ermöglichte er einen neuen südlichen Schifffahrtsweg zwischen Elbe und Oder über die Havel. Die Schleuse konnte damals 80 Schiffe täglich abfertigen. Zu gleich wurde die legendäre Straßenbahnlinie 96 zwischen Lichterfelde und der Machnower Schleuse eröffnet. Darauf folgte eine Welle der Besiedlung.

Durch die Teilung Deutschlands wurde die Anbindung zu Berlin blockiert und der Austausch mit der großen Stadt ging verloren. Nach dem Fall der Mauer 1989 erhielt Kleinmachnow seine alte Stellung am Rande der Großstadt zurück und es eröffneten sich neue wirtschaftliche Möglichkeiten. So ist der Ausbau und die Sanierung im Rahmen des Projektes „Deutsche Einheit“ zwar seit längerem geplant, aber nach wie vor auf kommunaler- und Länderebene sehr umstritten.

Schleuse Kleinmachnow

Machnower Schleuse
Bäketal -Baeke2

Bäketal

Hakeburg

Hakeburg

Bäketal - Baeke 3

Bäketal

Kirche Kleinmachnow

Dorfkirche Schleuse

Machnower Schleuse
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